Ausgabe 378

Jonathan's Space Report                 Deutsche Übersetzung von Markus Dolensky
Nr. 378 (korrigiert)                             31. Oktober 1998, Cambridge, MA
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Shuttle und Mir
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STS-95 startete am 29. Oktober. Zu der Besatzung gehören Senator John Glenn und 
der erste spanische Astronaut Pedro Duque. Der studentische Satellit der US-
Marine PANSAT wurde am 30. Oktober auf einer Umlaufbahn von 550 x 561 x 28,5° 
ausgesetzt.

Unterdessen wurde Endeavour in Vorbereitung von STS-88 mit einem Raumstationsmo-
dul als Nutzlast zur Startplattform 39A verlegt.

Das Frachtschiff Progress M-40 wurde am 25. Oktober 1998 von Baikonur gestartet. 
Es koppelte am 27. Oktober mit Versorgungsgütern an die Orbitalstation Mir. Es 
transportierte auch den experimentellen Sonnenspiegel Snamja-2.5.

Verteilerhinweis
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Es gab wieder Probleme mit der E-Mail. Entschuldigung, falls Sie mehr als eine 
Kopie dieser Wochenausgabe erhalten haben.

Besuch in Kourou
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Ich hatte am 28. Oktober Gelegenheit beim Start der Ariane V113 dabei zu sein. 
Dieser Sonderbericht beschreibt meinen Besuch am Centre Spatial Guyanais (CSG) 
in Französisch-Guayana, Südamerika. Hier sind Bilder zu diesem Bericht: 
http://hea-www.harvard.edu/~jcm/space/jsr/*.

Die kleine französische Stadt Kourou liegt an der Nordküste der südamerika-
nischen Landmasse am Rande des Amazonasurwaldes. Der Anflug auf das Gebiet er-
folgte über dichtem Baumbestand, der nur gelegentlich durch einen Fluss unter-
brochen wurde. Mein Sitznachbar im Flieger merkte an, dass sich die Form der 
nahe beieinanderstehenden Bäume wie Brokkoli ausnimmt. An einem Sandstrand mit 
Palmen, dort wo einst das Gefängnis stand, befindet sich ein modernes Hotel (die 
berüchtigte Teufelsinsel ist einige Meilen entfernt im Meer zu sehen). Wir kamen 
am Vorabend des Starts nach einer einstündigen Busfahrt vom Flughafen Cayenne 
rechtzeitig zu einem Bankett mit frischen Meeresfrüchten, gebackenen Bananen und 
tropischen Fruchtsäften sowie traditionellen französischen Gerichten an. Von der 
Stadt selbst sah ich wenig, daher nur soviel: Die Bevölkerungszahl liegt bei 
rund 17000, zumeist Immigranten aus dem restlichen Südamerika, der Karibik und 
aus Europa, zusammen mit amerikanischen Ureinwohnern und einem Dorf mit Nachkom-
men von Afrikanern, die der Sklaverei entflohen waren und ihre eigenen Siedlun-
gen gegründet hatten. Am nächsten Morgen gelangten wir nach einer kurzen Bus-
fahrt westlich der Stadt zum Centre Technique und zum Jupiter-Kontrollgebäude, 
wo uns die Vertreter der verschiedenen Agenturen einwiesen. Die Vortragenden 
sprachen je nach persönlicher Präferenz Französisch oder Englisch, wobei über 
die bereitgestellten Kopfhörer jedem, der die eine oder andere Sprache nicht 
beherrschte, eine Simultanübersetzung bereitstand.

Trägerrakete war eine Ariane 44L, die mit 4,9 Tonnen die bislang massivste Nutz-
last einer Ariane 4 in den Orbit beförderte. Außerdem führte Arianespace zum 
ersten Mal drei Starts in einem Monat durch. Die Rakete V113 setzte die leich-
testen verfügbaren Stufen ein und der Treibstoff in den untereren Stufen wurde 
auf einer niedrigeren Temperatur als üblich gehalten, um seine Dichte zu erhöhen 
und ein paar zusätzliche Kilogramm aufzunehmen - so waren es mehr als 230 Tonnen 
in der Erststufe L220. Diese Maßnahmen ermöglichten die Rekordnutzlast, und der 
Präsident von Arianespace Jean-Marie Luton kündigte an, dass es schließlich eine 
5-Tonnen-Nutzlast auf einer Ariane 4 geben wird.

Es waren zwei Satelliten an Bord, Afristar und GE 5. Beide gelangten auf geosta-
tionäre Umlaufbahnen. Die unterere Nutzlast war der Satellit GE-5, der mit sei-
nen C- [sic!] und Ku-Band-Transpondern das Netz von GE Americom verstärkt. GE 
Americom nahm Daimler-Benz Aerospace/Dornier Satellitensystem GmbH in Fried-
richshafen unter Vertrag, um den Satelliten im Orbit bereitzustellen. Diese 
wiederum beauftragten Alcatel in Cannes damit, jenen Satellitenbus der Reihe 
Spacebus 2000 bereitzustellen, der ursprünglich als Reserve für Argentiniens 
Nahuelsat gebaut worden war. Dadurch konnten Dornier und Alcatel den Satelliten 
in der Rekordzeit von zwölf Monaten liefern. Die Leermasse von GE 5 beträgt 
769 kg. Er ist am Start mit 950 kg Treibstoff betankt.

Bei der oberen Nutzlast handelte es sich um den ersten Satelliten von WorldSpace 
namens Afristar. Afristar wird Digitalradio in Afrika und dem Mittleren Osten 
ausstrahlen. Kleine mobile Radios können die Sendungen seiner drei Richtstrahlen 
im L-Band empfangen. Der Satellit kann 24 bis 96 Radiokanäle übertragen und das 
Dank der Signalverarbeitung an Bord mit variabler Bitrate von mono bis CD-Audio-
qualität. Rundfunkstationen senden ihre Programme über eine kleine X-Band-Boden-
station zum Satelliten. Nächstes Jahr werden ihm Asiastar und Ameristar nachfol-
gen. Afristar basiert auf dem Eurostar 2000+ von Matra Marconi Space in Toulouse 
mit einem Apogäumstriebwerk Marquardt R-4D. Hauptauftragnehmer für die Kombina-
tion aus Satellitenbus und Kommunikationsnutzlast ist Alcatel. Die Leermasse 
Afristars beträgt 1205 kg. Er ist am Start mit 1534 kg Treibstoff betankt. Das 
Projekt WorldSpace steht unter der Leitung des in Äthiopien geborenen Noah 
Samara, dessen leidenschaftliche Persönlichkeit während des Starts V113 am CSG 
deutlich zum Ausdruck kam. Es wurde die Auffassung vertreten, dass Afristar 
nicht bloß ein weiterer "langweiliger" Fernmeldesatellit war, sondern Teil einer 
Unternehmung, die den Entwicklungsländern besseren Zugang zu Informationen brin-
gen soll. Samaras Leitspruch ist: "Menschen sind nur so gut, wie die Informa-
tion, die sie erhalten." Eine weitere führende Persönlichkeit von WorldSpace, 
Chefingenieur Pierre Madon, wurde zum Abschluss seiner bemerkenswerten Karriere 
im Raumfahrtsektor geehrt. Er hatte eine Führungsrolle beim ersten französischen 
Raketenprogramm Diamant und dem Kommunikationssatelliten Symphonie in den 70er-
Jahren inne und war auch lange für Intelsat tätig.

CSG wird von der französischen Raumfahrtagentur CNES betrieben. Die Ariane-Ra-
kete wurde von der Europäischen Weltraumagentur ESA zusammen mit CNES entwickelt 
und wird vom Unternehmen Arianespace betrieben. Weiter westlich von Jupiter geht 
es auf der alten Küstenstraße Route Nationale 1 zum eigentlichen CSG, dessen 
Eingang von der französischen Fremdenlegion bewacht wird. Die Startrampen befin-
den sich auf der Nordseite der Straße auf der dem Meer zugewandten Seite. Zu-
nächst passierten wir die kleine Lichtung, wo sich das Startgelände für die 
Höhenforschungsraketen ("aire de lancement fusée-sondes") befindet. Hier fand 
1968 mit einer kleinen Véronique-Rakete der erste Start vom CSG statt. Es gibt 
auf dem Gelände vier Abschussrampen, wovon drei für kleine Wetterraketen und 
Amateurstarts noch in Gebrauch sind. Etwas weiter gelangten wir zur nunmehr 
aufgelassenen Startrampe der Diamant. Zwischen 1970 und 1975 startete CNES von 
hier einige kleine Satelliten mit den Trägerraketen Diamant B und Diamant B P.4. 
In einiger Entfernung im Westen steht die andere alte Startplattform Aire de 
Lancement Europa. Der einzige Weltraumstartversuch von hier mit der Trägerrakete 
Europa schlug 1971 fehl. Bis 1979 war die Plattform jedoch zu ELA1 umgebaut 
worden, dem ersten Ensemble de Lancement Ariane und damit begann 1979 bis 1989 
Europas Erfolg im kommerziellen Stargeschäft mit der Ariane, woraufhin die 
Startrampe ELA1 außer Dienst gestellt wurde. Derzeit steht dort nur noch ein 
Wasserturm. Neben ELA1 liegt ELA2, aber wegen der betankten Trägerrakete V113 
blieben wir auf Distanz. Am frühen Nachmittag wurde der bewegliche Turm mit den 
umschließenden Arbeitsbühnen von ELA2 weggerollt, womit der Blick auf die 
Ariane-Rakete auf der Startplattform frei wurde, wo die Betankung der kryogenen 
Drittstufe begann. Wir konnten die Rakete vom Dach eines benachbarten Gebäudes 
beobachten - die dritte Stufe war von einer Isolierung umhüllt und es war keine 
Entlüftung erkennbar. Die Startplattform ist überraschend nahe am Montagegebäude 
der Ariane situiert, wo gerade V114 vorbereitet wird und in dessen Nachbarschaft 
sich auch Büros von ESA und Arianespace befinden. 

Bleibt noch die Startanlage ELA3, die sich über ein großes Areal zwischen ELA2 
und dem Bereich der Diamant erstreckt. Rakete und Nutzlast werden in den beiden 
großen Gebäuden BIL und BAF zusammengesetzt und mittels mobiler Startplattform 
(Table de Lancement) auf einem Geleise zur Startrampe bewegt. Wir sahen wie die 
für die Mission Ariane 503 benutzte Startplattform auf den Schienen zum BAF-
Gebäude zurücktransportiert wurde. In der Nähe befindet sich eine zweite Platt-
form in Bau. BIL und BAF sind südlich der Hauptstraße, während die Startrampe 
nördlich gelegen ist.

Die Startrampe ZL3 (Zone de Lancement) der Ariane 5 selbst ist nur minimal für 
den Start ausgerüstet, um den Wiederaufbau nach einem Fehlstart zu vereinfachen. 
Ein einfacher Leitungsmast wird von drei großen Blitztürmen flankiert, die das 
Aussehen der Anlage dominieren und an die Startrampen der N-1/Energia in 
Baikonur erinnern. Die Hauptplattform weist einen kreisförmigen Sockel für die 
Zentralstufe sowie Befestigungspunkte für die Feststoffbooster zu beiden Seiten 
über wassergefüllten großen Flammegräben auf. (Das Wasser hemmt die Reflexion 
der Schallenergie beim Start, die andernfalls die Vibrationen innerhalb der 
Nutzlastverkleidung verstärken würden.) Die Gräben ähneln denen, die ich beim 
Shuttle-Startkomplex SLC-6 in Vandenberg gesehen habe. Ein großer Wasserturm und 
Speicheranlagen für flüssigen Wasserstoff und Helium komplettieren das Bild.

Nach dem Besuch des Startgeländes und einem kurzen Abstecher nach Kourou kehrten 
wir zum Jupiter-Kontrollzentrum zurück, wo wir im Auditorium, das den eigen-
tlichen Kontrollraum umgibt, den finalen Countdown mitverfolgten. (Wir hatten 
die Möglichkeit zum Beobachtungspunkt Toucan im Freien zu gehen, der näher an 
der Startrampe liegt, aber ich entschied mich, dass es spannender wäre, der 
Bodenmannschaft über die Schulter zu schauen.) Die Moderation des Starts über-
nahm in versierter und souveräner Weise ein ehemaliger Mann der BBC, Martin 
Ransom, was der Sache Klasse verlieh. Er akzentuierte den Countdown, während die 
Monitore neben der Uhr und den Statusanzeigen Livebilder von der Startrampe 
zeigten und sich das Bodenpersonal gespannt über die Konsolen beugte.

Bei T-1 Minute wurden die seitlichen Flügel des Auditoriums geöffnet und wir 
stürzten auf die Terrasse hinaus, um zuzusehen. Wir suchten den dunklen Horizont 
ab und wussten nicht, wohin wir schauen sollten. Doch dann hieß es "Allumage!" 
und ein helles Licht tauchte in der Ferne zu unserer Linken auf. Langsam stieg 
dieser neue Stern gen Himmel - anfangs war er fast punktförmig. Er stieg in 
einem Bogen über uns auf und dann wurde der Feuerschweif sichtbar. Ungefähr eine 
halbe Minute später erreichte uns der Schall als dumpfes Grollen, das zu einem 
lauten knatternden Getöse anwuchs. Die Abtrennung der Starthilfsraketen war als 
ein dramatisches Aufflackern erkennbar und wir konnten der Rakete entlang der 
Küste zu unserer Rechten bis zur Trennung der ersten Stufe folgen. Dem Ver-
schwinden der Flamme der Erststufe folgte ein heller Blitz gleich einem Feuer-
werk, als die Abtrennung erfolgte. Als wir wieder zu unseren Plätzen zurück-
kehrten, hörten wir die Meldung über die Separierung der zweiten Stufe und wir 
ließen uns auf unseren Sitzen nieder, um der Grafik während der langen Brenn-
dauer der dritten Stufe zu folgen. Bei T+20 Minuten trennte sich schließlich der 
Satellit Afristar ab und großer Beifall brandete auf, der sich zwei Minuten 
später für GE 5 wiederholte. Afristar und GE 5 wurden auf einer Umlaufbahn von 
200 x 35788 km x 6,5° platziert. Die Bodenmannschaft streifte anlässlich der 
drei Starts in diesem Monat T-Shirts über. (Es schien mir, dass sich der große 
Boss Luton in solch zwangloser Kleidung etwas unbehaglich fühlte.) Nach den 
obligatorischen Ansprachen (Walter Braun von GE Americom hielt seine tapfer und 
höflich auf Französisch) begann eine lange Partynacht. Am folgenden Tag besuchte 
der Großteil der Reisegesellschaft die Teufelsinsel, aber ich blieb in Kourou, 
um mit alten Hasen des Raumfahrtzentrums zu sprechen und verbrachte einige Zeit 
am Strand, um mich auf den Weckruf um 4:30 morgens am Tag der Abreise zu wapp-
nen.

Mein Dank gilt Arianespace für das Ermöglichen meiner Reise sowie an Marie-
Vincente Pasdeloup, Jean-Michel Desobeau, Yves Dejean, Martins Ransom, Pierre 
Madon und den anderen, die mir nützliche Information zukommen ließen.

Kürzliche Starts
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* Ariane 503

Die letzte Woche beschriebene Mission Ariane 503 war der erste Start einer 
Ariane 5, der von Arianespace durchgeführt wurde. Er trägt die Nummer V112 in 
deren System. Bei den ersten beiden Flügen der Ariane 5 gehörte die Trägerrakete 
der CNES und der ESA, die auch den Start selbst durchführten. Bei V112 gehörte 
die Trägerrakete Arianespace und ESA sowie CNES waren die Kunden.

* Apogäumsmotor von Meteosat 1 

Der Apogäumsmotor von Meteosat 1 wurde jetzt von Space Command katalogisiert. 
Der Antriebseinheit wurde die internationale Kennung 1977-108D und die 
Katalognummer 13907 zugewiesen. Bis etwa zum 1. Oktober war 13907 einem von 
einer Explosion im Jahre 1967 stammenden Trümmerteil 1967-01AB zugewiesen. Die-
ses Teil war am 30. September auf einer elliptischen Bahn von 292 x 17909 km x 
24° und es ist unklar, wo im Katalog es jetzt zu finden ist. Die Praxis bereits 
benutzte Katalognummern erneut zuzuweisen ist wirklich verwirrend und ich 
wünschte, Space Command würde dies unterlassen. Die positiven ganzen Zahlen 
würden ihnen jedenfalls nicht ausgehen ...

Meteosat 1 wurde am 23. November 1977 gestartet und warf seinen Apogäumsmotor 
nach dem Erreichen der geostationären Umlaufbahn einige Tage später ab. Es gibt 
widersprüchliche Angaben hinsichtlich des verwendeten Apogäumsmotors - das ESA-
Bulletin 85 spricht von einem Feststoffmotor der Marke Aerojet, vermutlich ein 
SVM-5. Andere Quellen, die besagen, dass es sich um einen italienischen Fest-
stoffmotor der Type SNIA/BPD handelte, der von jenem abgeleitet wurde, der für 
die Europa-Rakete entwickelt worden war, sind vermutlich falsch.

* Deep Space 1

Marc Rayman vom DS1-Team berichtet, dass Deep Space 1 mit einer Masse von 
486,3 kg (einschließlich 81,5 kg Xe und 31,1 kg Hydrazin) auf eine heliozen-
trische Umlaufbahn von 0,99 x 1,32 AU x 0,4° eingeschossen wurde. Er korrigierte 
mich darin, dass DS1 gemeinsam von JPL und Spectrum Astro gebaut wurde und nicht 
"von Spectrum Astro für JPL".


Tabelle kürzlich erfolgter Starts
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Datum  UT     Name              Trägerrakete  Startgelände      Aufgabe   I.D.

 8 Sep 2113   Iridium SV77)     Delta 7920    Vandenberg SLC2   Komsat     51E
              Iridium SV79)                                     Komsat     51D
              Iridium SV80)                                     Komsat     51C
              Iridium SV81)                                     Komsat     51B
              Iridium SV82)                                     Komsat     51A
 9 Sep 2029   Globalstar FM5 )  Zenit-2       Baikonur          Komsat     F05
              Globalstar FM7 )                                  Komsat     F05
              Globalstar FM9 )                                  Komsat     F05
              Globalstar FM10)                                  Komsat     F05
              Globalstar FM11)                                  Komsat     F05
              Globalstar FM12)                                  Komsat     F05
              Globalstar FM13)                                  Komsat     F05
              Globalstar FM16)                                  Komsat     F05
              Globalstar FM17)                                  Komsat     F05
              Globalstar FM18)                                  Komsat     F05
              Globalstar FM20)                                  Komsat     F05
              Globalstar FM21)                                  Komsat     F05
16 Sep 0631   PAS 7             Ariane 44LP   Kourou ELA2       Komsat     52A
23 Sep 0506   Orbcomm FM21 )    Pegasus XL/HAPS Wallops I.      Komsat     53A
              Orbcomm FM22 )                                    Komsat     53B
              Orbcomm FM23 )                                    Komsat     53C
              Orbcomm FM24 )                                    Komsat     53D
              Orbcomm FM25 )                                    Komsat     53E
              Orbcomm FM26 )                                    Komsat     53F
              Orbcomm FM27 )                                    Komsat     53G
              Orbcomm FM28 )                                    Komsat     53H
28 Sep 2341   Molnija-1T?       Molnija-M      Plessezk         Komsat     54A
 3 Okt 1004   STEX   )          ARPA Taurus    Vandenberg 576E  Technol.   55A
              ATEX   )
 5 Okt 2251   Eutelsat W2 )     Ariane 44L     Kourou ELA2      Komsat     56A
              Sirius 3    )                                     Komsat     56B
 9 Okt 2250   Hot Bird 5        Atlas IIA      Canaveral SLC36B Komsat     57A
20 Okt 0719   UHF F/O F9        Atlas IIA      Canaveral SLC36A Komsat     58A
21 Okt 1637   ARD     )         Ariane 5       Kourou ELA3      Technol.
              Maqsat 3)                                         Technol.   59A
23 Okt 0002   SCD-2             Pegasus        Canaveral RW02/20 Fernerku. 60A
24 Okt 1208   Deep Space 1)     Delta 7326     Canaveral SLC17A Sonde      61A
              SEDSAT 1    )                                     Amateur    61B
25 Okt 0414   Progress M-40     Sojus-U        Baikonur LC1     Fracht     62A
28 Okt 2216   Afristar  )       Ariane 44L     Kourou ELA2      Radio      63A
              GE 5      )                                       Komsat     63B
29 Okt 1919   Discovery )       Shuttle        Kennedy LC39B    Raumschiff 64A
              Spacehab  )                                       Laborator. 64A
30 Okt 1845   PANSAT            -              Discovery, LEO   Testsat.   64B

Gegenwärtiger Status der Raumfähren
___________________________________

Orbiter                Standort      Mission    Startdatum

OV-102 Columbia        OPF Bucht 3   STS-93
OV-103 Discovery       LEO           STS-95     29. Okt.
OV-104 Atlantis        OPF Bucht 2   ?
OV-105 Endeavour       LC39A         STS-88      3. Dez.

MLP2/                          LC39B
MLP3/RSRM-67/ET-97/OV-105      LC39A     STS-88

.-------------------------------------------------------------------------.
|  Jonathan McDowell                 |  phone : (617) 495-7176            |
|  Harvard-Smithsonian Center for    |                                    |
|   Astrophysics                     |                                    |
|  60 Garden St, MS6                 |                                    |
|  Cambridge MA 02138                |  inter : jcm@cfa.harvard.edu       |
|  USA                               |          jmcdowell@cfa.harvard.edu |
|                                                                         |
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_____
*) Webadresse ab Aug. 2003: www.planet4589.org/space/